Photovoltaik - Finanzierung



 Wenn man sich als potentieller Käufer einer Photovoltaik Anlage mit den Kosten und Einnahmen beschäftigt, dann muss man im Rahmen der Photovoltaik Kalkulation berücksichtigen, dass es gleich zwei Arten der Förderung gibt. Der eine Teil der Förderung für Photovoltaik besteht aus den bereits angesprochenen Einspeisevergütungen, die ab Inbetriebnahme für 20 Jahre garantiert sind und derzeit noch mehr als 15 Cent über dem Preis für Normalstrom liegen. Der zweite Teil der Förderung fällt in den Bereich der Finanzierung der Photovoltaik Anlage. Konkret handelt es sich hier um günstige Darlehen, die man von verschiedenen Stellen aus bekommen kann. Da rund fünf verschiedene Kreditgeber in Frage kommen, sollte man hier als Verbraucher die Angebote miteinander vergleichen. Kredite mit günstigen Konditionen zur Finanzierung der Photovoltaik Anlage werden zum Beispiel von der KfW-Bank, der Umweltbank, der GLS-Bank, der DKB-Bank oder direkt von der Hausbank vergeben. Zudem gibt es auch noch in manchen Bundesländern besondere Finanzierungsmöglichkeiten. Im Folgenden sollen daher die wichtigsten Finanzierungsmöglichkeiten kurz erläutert werden.






Photovoltaik Finanzierung durch die KfW-Bank


Die KfW-Bank ist nicht nur für günstige Darlehen bei einer Immobilienfinanzierung oder durch Studentenkredite bekannt geworden, sondern vergibt im Rahmen spezieller Programme unter anderem auch Darlehen, die zur Finanzierung von „Umweltmaßnahmen“ dienen. 

Dazu zählt natürlich auch der Erwerb einer Photovoltaik Anlage, die zur Produktion von umweltschonendem Solarstrom dient. Der erste Vorteil des KfW-Darlehens besteht darin, dass es zu Beginn der Darlehensrückzahlung eine tilgungsfreie Zeit gibt, die normalerweise zwischen einem und drei Jahren beträgt. Das entsprechende Programm der KfW-Bank, im Rahmen dessen die Kredite zur Photovoltaik Finanzierung vergeben werden, trägt übrigens den Namen „Erneuerbare Energien Standard“ (für Privatpersonen). Danach sollte man sich dann auch bei Bedarf bei der KfW erkundigen. Beantragt werden die Kredite allerdings nicht direkt bei der KfW-Bank, sondern über eine andere Bank. Meistens ist das die eigene Hausbank, die dann den Kreditantrag an die KfW-Bank weiterleitet.

Falls die eigene Bank nicht bereit ist zur Kreditvergabe bzw. nicht mit der KfW-Bank zusammenarbeitet, kann man den Kredit natürlich auch über eine andere Bank beantragen. Mit Hilfe des KfW-Kredites für den Bereich Photovoltaik kann man Investitionskosten bis zu 50.000 Euro problemlos finanzieren, ohne dass Eigenkapital vorhanden sein muss. Sicherheiten sind normalerweise auch nicht notwendig, was vor allem daran liegt, dass die Einnahmen durch den Betrieb der Anlage nahezu genau feststehen, was durch die feste Einspeisevergütung gewährleistet wird. Auch Selbständige und Freiberufler können übrigens den Photovoltaik-Kredit der KfW-Bank bekommen. Die Laufzeit des Kredites bewegt sich zwischen 10 und 20 Jahren. Die Höhe des zu zahlenden Zinssatzes liegt die Hausbank fest und der Zinssatz richtet sich nach der Bonität des Kunden. Hier gibt es sieben verschiedene „Bonitätsklassen“. Im Jahre 2010 bewegt sich der Zinssatz je nach Bonität in einem Rahmen zwischen 3,50 und rund 8,00 Prozent.

Mehr Informationen zur Photovoltaik-Finanzierung finden Sie auch beim Leitfaden für private Finanzen. 




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