Photovoltaik Einspeisevergütung



 Ein Betreiber einer Photovoltaikanlage ist natürlich bestrebt, auf Dauer einen Ertrag durch den Betrieb der Anlage zu erzielen. Der Basis für diesen Ertrag stellt die Einspeisvergütung dar, die für den produzierten Solarstrom gezahlt wird, der dem öffentlichen Netz zur Verfügung gestellt wird, der also ins Netz eingespeist wird. Im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, kurz EEG, sind nicht nur die jeweils aktuellen Einspeisevergütungen festgelegt, sondern auch die Tatsache, dass die jeweils bei Inbetriebnahme der Anlage gültige Einspeisevergütung für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert ist. Es wird jedoch nicht für alle Photovoltaikanlagen die gleiche Einspeisevergütung gezahlt, sondern es kommt auf die Leistung der jeweiligen Anlage an. Zudem gibt es inzwischen mehrmals im Jahr Änderungen, was die Höhe der Einspeisevergütung angeht. Die Einspeisevergütung ist zudem natürlich eine wichtige Grundlage, um den mit der Anlage zu erzielenden Ertrag ausrechnen zu können. Die voraussichtliche staatliche PV Förderung für 2013 finden sie auf dieser Domain.






Wie hat sich die Photovoltaik Einspeisevergütung in der Vergangenheit entwickelt?



Betrachtet man sich die Entwicklung in den letzten Jahren, so ist zunächst einmal festzuhalten, dass die Höhe der Einspeisevergütung deutlich gesunken ist. Nicht wenige Verbraucher würden sicherlich sogar von einer dramatischen Reduzierung der Vergütung sprechen. Da jedoch auch die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage in den vergangenen Jahren erheblich gesunken sind, bedeutet die niedrigere Einspeisevergütung keineswegs, dass der Betrieb der Anlage nicht mehr wirtschaftlich ist. So zahlt der Verbraucher für eine Anlage heute im Durchschnitt weniger als 50 Prozent der Kosten, die noch vor fünf Jahren für die Photovoltaikanlage angefallen wären. Wie sich die Einspeisevergütung entwickelt hat, lässt sich am Beispiel der Einspeisevergütung darstellen, die bei einer Anlagenleistung von bis zu 30 kWp gezahlt wurde. Um mehr als 60 Prozent hat sich die Höhe der Einspeisevergütung in diesem Bereich seit dem Jahre 2004 verringert. Anders ausgedrückt ist die Einspeisevergütung um rund 40 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Schaut man sich einige Eckdaten an, so wird der kontinuierliche Rückgang sichtbar:

2004: 57,40 Cent/kWh
2005: 54,53 Cent/kWh
2006: 51,80 Cent/kWh
2007: 49,21 Cent/kWh
2008: 46,75 Cent/kWh
2009: 43,01 Cent/kWh
2010: 34,05 Cent/kWh

Ende 2012 (ab Oktober) beträgt die Einspeisevergütung für Anlagen bis zu 40 kWp (Grenze wurde von ehemals 30 kWp auf 10-40 kWp erhöhte) nur noch 17,42 Cent/kWh.

Aktuelle Einspeisevergütung Ende 2012



In diesem Jahre (2012) sind ist die Höhe der Einspeisevergütung alleine im Laufe des Jahres wieder gesunken. Ab April 2012 betrug die Einspeisevergütung für Anlagen mit einer Leistung von maximal 10 kWp noch 19,50 Cent/kWh. Je höher die Leistung der Photovoltaikanlage ist, desto geringer auch in 2012 die Einspeisevergütung, sodass der Betreiber einer Anlage mit einer Leistungsstärke zwischen 10-40 kWp ab April noch 18,50 Cent/kWp bekam. Nochmal deutlich geringer ist die Vergütung im Bereich der Großanlagen, die eine Leistung von 1.000 kWp haben. Jedoch kommen diese Anlageleistungen für den „normalen“ Verbraucher natürlich ohnehin nicht infrage. Nachdem die Einspeisevergütungen dann in diesem Jahr jeden Monat etwas weiter reduziert worden sind, gelten nun ab Oktober 2012 die folgenden Einspeisevergütungen:

Anlagenleistung bis 10 kWp: 18,36 Cent/kWh
Anlagenleistung 10-40 kWp: 17,42 Cent/kWh
Anlagenleistung ab 40 kWp: 15,53 Cent/kWh
Anlagenleistung von 1.000 kWp bis 10 MWp: 12,71 Cent/kWh





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