Photovoltaik - Steuern



 Ein Thema rund um die Installation und den Betrieb einer Photovoltaik Anlage ist auch das Thema Steuern und Abschreibungen. So ist es bezüglich der Einnahmen aus dem Betrieb der Photovoltaik Anlage, also dem Erhalt der Einspeisevergütung, zum Beispiel so, dass diese Einnahmen einkommensteuerpflichtig sind und daher natürlich im Rahmen der Einkommensteuererklärung angegeben werden müssen. Als ein Betreiber einer solchen Photovoltaik Anlage kann man sich auf Wunsch auch als Kleinunternehmen eintragen lassen, wenn der Umsatz durch die erzielte Einspeisevergütung im ersten Jahr nicht über 17.500 Euro und ab dem zweiten Jahr nicht über 50.000 Euro beträgt, was sehr selten der Fall ist.







So kalkuliert man zum Beispiel bei einer durchschnittlichen 5 KWp Anlage mit einem Umsatz von jährlich „nur“ rund 1.500 Euro. Die meisten Experten raten jedoch von der Nutzung dieser Kleinunternehmerregelung ab, weil man dann als „Unternehmer“ behandelt wird und insgesamt eine bessere Steuerrendite erzielen kann.

Abschreibung der Photovoltaik Anlage


Neben der Einkommens- und Umsatzsteuer ist bezüglich der Nutzung einer Photovoltaik Anlage auch das Thema Abschreibungen wichtig für den Verbraucher. Die Kosten für die Anlage können nämlich im Rahmen der Abschreibung für Abnutzung (AfA) steuermindernd angesetzt werden. Die Herstellungs- und Anschaffungskosten der Photovoltaik-Anlage können über einen Zeitraum von 20 Jahren, also über die Dauer der garantierten Einspeisevergütung, abgeschrieben werden. Man kann sich zwischen einer linearen Abschreibung, also fünf Prozent pro Jahr, und einer degressiven Abschreibung entscheiden. Bezüglich der Quoten ist es so, dass bei Wahl der degressiven Abschreibung maximal im ersten Jahr mit 10 Prozent begonnen werden kann, woraus sich dann die Abschreibungssätze für die weiteren Jahre automatisch ergeben, da der jeweilige Restwert dann in den folgenden Jahren jeweils 10 Prozent vom Restwert abgeschrieben werden 




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